17. Symposium - Rückblick

Die Deutsche Schostakowitsch Gesellschaft e.V. veranstaltete ihr XVII. Musikwissenschaftlichen Symposium erstmals in Berlin:

Thema: „Schostakowitsch und die Avantgarde der 20er Jahre“

Datum: 25. und 26. September 2015
Ort: Berlin, Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft, Ackerstraße 76

Das Programm:

Freitag, 25. September 2015

09:30 Uhr  Begrüßung und Eröffnung des Symposiums. Krzysztof Meyer
09:45 Uhr  Die Entfaltung russischer Avantgarde am Beginn des 20. Jahrhunderts. Friedbert Streller 
10:45 Uhr  Die Heterogenität der Avantgarde, die Heterogenität in Schostakowitschs „Die Nase“. Gerd Rienäcker 
12:00 Uhr  „Die Nase“ von Schostakowitsch und die literarische Avantgarde der 20er Jahre. Levon Hakobian
13:00 Uhr  Mittagspause
14:30 Uhr  Alles fängt beim Scherzo an - Schostakowitschs Lieblingsform in den 20er Jahren. Oleg Caetani 
15:30 Uhr  Ironie im Frühwerk von Schostakowitsch. Bernd Feuchter
16:30 Uhr  Schostakowitschs erste Klaviersonate - auf halbem Weg zur Avantgarde. Wladimir Gurewitsch
17:30 Uhr  Ausklang. Ronald Freytag
19:30 Uhr  Kammerkonzert mit Vorführung des Theremins durch Jonas Hauer

Samstag, 26. September 2015

09:30 Uhr  Begrüßung. Krzysztof Meyer
09:45 Uhr  Die Aphorismen - Stenogramme des Avantgardismus. Gottfried Eberle 
10:30 Uhr  Die Moderne - ein Missverständnis. Bemerkungen zum Frühwerk Schostakowitschs. Gerd Müller
11:30 Uhr  Shostakovich's musical avant-garde in the early 1950s on the music for the film "Rimsky-Korsakov". Olga Dombrowskaya
12:15 Uhr  Mittagspause
14:30 Uhr  Die Symphonien Nr.1 von Schostakowitsch und Ljatoschinski zwischen Vorahnung und Realität. Adelina Yefimenko
15:15 Uhr  Die Glocken bei Schostakowitsch. Henny van der Groep
16:15 Uhr  Schostakowitsch goes Pop. Ronald Freytag/Lorenz Pöllmann
17:00 Uhr  Schlussdiskussion. Gottfried Eberle

Im Rahmen des Symposiums fand zudem eine Ausstellung „Hommage á Schostakowitsch“ mit Objekten von Robert Goepel in den Räumen der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft statt.  



Ein hochintensives und erfolgreiches Symposium

Krzysztof Meyer und Adelina Yefimenko beim Symposium. Foto: Ronald Freytag

„Das Interesse an Werk und Persönlichkeit Dmitri Schostakowitschs wird immer größer“, konstatierte Krzysztof Meyer, Präsident der Deutschen Schostakowitsch Gesellschaft, bei der Eröffnung des XVII. Musikwissenschaftlichen Symposiums, das am letzten Septemberwochenende 2015 erstmals in den Räumen der HMKW Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft in Berlin stattfand. Die ständig wachsende Zahl an Aufführungen, Einspielungen und Publikationen sei ein deutliches Indiz für die Lebendigkeit dieser Kunst. Als Meyer - selbst ein bedeutender zeitgenössischer Komponist und Musiktheoretiker - zwei Tage später das Symposium, das dem Thema „Schostakowitsch und die Avantgarde der 20er Jahre“ gewidmet war, beschloss, sich herzlich bei Symposiumsleiter Gottfried Eberle und bei den für die Organisation zuständigen Prof. Dr. Ronald Freytag und Vizepräsidentin Annette Salmon für die geleistete Arbeit bedankte, stand ihm die Zufriedenheit förmlich ins Gesicht geschrieben. Hinter dem - im Übrigen überaus gut besuchten Auditorium, darunter erstmals auch eine Abiturklasse des Gymnasiums Lüchow - lagen zwei hochintensive Tage, angefüllt mit interessanten, inhaltsreichen Vorträgen namhafter Schostakowitsch-Experten aus dem In- und Ausland,  zahllosen Gesprächen und Diskussionen, einem stimmungsvollen Abendkonzert, einer Ausstellung mit Objekten des Bonner Künstlers Robert Goepel und nicht zuletzt mit einigen neu entdeckten und noch unveröffentlichten Schostakowitsch-Stücken. Wir haben sicherlich eines der erfolgreichsten Symposien in der Geschichte der Deutschen Schostakowitsch Gesellschaft erlebt“, bilanzierte Vizepräsidentin und Geschäftsführerin Annette Salmon zufrieden. Mehr  


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