Willkommen auf unserer Webseite!

Die Deutsche Schostakowitsch Gesellschaft beschäftigt sich mit der Pflege und Verbreitung des künstlerischen Werkes von Dmitri Schostakowitsch.

Hier finden Sie Informationen über den Komponisten und seine Musik, sowie über die Gesellschaft und ihre Aktivitäten, und Sie können auch Ihre Fragen stellen und Meinungen äußern. Bei uns finden Sie Musikspezialisten und viele Freunde, die die Zuneigung zu Schostakowitsch und seiner Musikwelt zusammengeführt hat. 

  • Wenn Sie auch Schostakowitsch und seine Musik lieben, werden Sie Mitglied! Wir freuen uns auf Sie! Sprechen Sie uns an: Info@Schostakowitsch.de


News 

Bei den 9. Schostakowitsch Tagen Gohrisch brillierten Tibor Gyenge, Denis Matsuev und Norbert Anger (von links) mit Schostakowitschs Klaviertrio Nr. 2 e-Moll op. 67. Foto ©: Matthias Creutziger


Anspruchsvoll und auf höchsten musikalischen Niveau

Mit einem bewegenden Konzert des neugeründeten Ensembles „kapelle 21“ aus jungen Musikerinnen und Musikern der Sächsischen Staatskapelle Dresden sind die 9. Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch zu Ende gegangen. Unter dem Motto „Schostakowitsch und die polnische Moderne“ erlebten die zahlreichen Besucher aus Nah und Fern ein ebenso interessantes wie anspruchsvolles Programm auf allerhöchsten musikalischen Niveau, dessen Höhepunkte die Uraufführungen eines wiederentdeckten Werkes Dmitri Schostakowitschs, sowie des 15. Streichquartettes des polnischen Komponisten, Schostakowitsch-Experten und Präsidenten der Deutschen Schostakowitsch Gesellschaft Krzysztof Meyer waren. Lesen Sie hier unseren ausführlichen Festivalbericht:    


Bearbeitung der Psalmensinfonie – jetzt auch mit Chor

Über Jahrzehnte hinweg war Dmitri Schostakowitschs bereits in den 1930er-Jahren vorgenommene Bearbeitung von Igor Strawinskys „Psalmensinfonie“ für Klavier zu vier Händen bestenfalls einigen Experten bekannt. Nachdem Mookie und Jeremy Menuhin die Transkription 2015 erstmals auf CD einspielten und das Klavierduo GrauSchuhmacher sie kürzlich bei den 9. Internationalen Schostakowitsch Tagen Gohrisch erstmals öffentlich aufführte, steht nun eine weitere Premiere an. Gemeinsam mit dem BachChor Tübingen (Leitung: Ingo Bredenbach) wird das Klavierduo Shoko Hayashizaki - Michael Hagemann die Schostakowitsch-Bearbeitung –  diesmal mit Chorbegleitung – aufführen. Das Konzert findet am Samstag, 21. Juli 2018 um 20 Uhr in der Evangelischen Stiftskirche St. Georg in Tübingen im Rahmen der Reihe „Tübinger Motette“ und unter dem Motto „Symphonische Psalmen“ statt. Neben der Schostakowitsch-Bearbeitung der Psalmensinfonie stehen Werke von Heinrich Schütz (Doppelchörige Psalmen aus den „Psalmen Davids“ (1619); Psalm 84 „Wie lieblich sind Deine Wohnungen“; Psalm 98 „Singet dem Herrn ein neues Lied“), Felix Mendelssohn („Denn er hat seinen Engeln befohlen“) und Paul Hindemith („Engelkonzert“ aus der Symphonie „Mathis der Maler“ auf dem Programm. Der Eintritt ist frei, eine freiwillige Kollekte am Ausgang wird erbeten. Mehr unter


Trauer um Gennadi Roschdestwenski

Die Deutsche Schostakowitsch Gesellschaft trauert um ihr Ehrenmitglied Gennadi Roschdestwenski. Der große russische Dirigent ist am 16. Juli 2018 im Alter von 87 Jahren in seiner Heimatstadt Moskau gestorben. 

Gennadi Roschdestwenski. Foto: © Matthias CreutzigerGennadi Roschdestwenski Foto: © Matthias Creutziger

Roschdestwenski , Sohn des Dirigenten Nikolai Anossow und der Sängerin Natalja Roschdestwenskaja, genoss eine klassische Musikausbildung am Moskauer Konservatorium. Zu seinen Lehrern gehörte der bedeutende Pianist Lew Oborin. Seine Dirigentenlaufbahn begann er am Moskauer Bolschoi-Theater, von 1960 bis 1974 leitete er das Rundfunk-Sinfonieorchester der UdSSR und avancierte rasch zu einem der bedeutendsten Interpreten russischer und zeitgenössischer Musik. Dem Werk Dmitri Schostakowitschs war er dabei in besonderem Maße verbunden. Seine Gesamteinspielung der Sinfonien Schostakowitschs hat ebenso Referenzcharakter, wie seine Aufnahmen der Schostakowitsch-Ballette. Im Jahr 1974 studierte er Schostakowitschs erste Oper „Die Nase“ ein, die seit 1930 in der Sowjetunion nicht mehr gespielt werden durfte. Ab 1975 leitete  Roschdestwenski Orchester in Stockholm, London und Wien. Er war mit der Pianistin Wiktoria Postnikowa verheiratet.

Roschdestwenski erhielt für sein künstlerisches Wirken zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen. Noch vor einem Jahr dirigierte er in der Semperoper die Sächsische Staatskapelle Dresden bei einem Sonderkonzert zum Vorabend der Schostakowitsch-Tage Gohrisch. Auf dem Programm standen die erste und 15. Sinfonie Dmitri Schostakowitschs. 

Einen sehr persönlichen Nachruf von Michael Ernst finden Sie auf nmz-online




Die Komische Oper hat den richtigen Riecher 

„Die Nase“ treibt jetzt nicht mehr in St. Petersburg, sondern in der Bundeshauptstadt ihr Unwesen. Dmitri Schostakowitschs großartiger Opernerstling über den ausgebüxten Riechkolben des Kollegienassessors Kowaljow hatte am Samstag. 16. Juni um 19 Uhr an der Komischen Oper Berlin Premiere. Die Inszenierung des australischen Regisseurs und Intendanten der Komischen Oper Barrie Kosky hatte zuvor bereits in London und Sydney für Furore gesorgt. Nun wurde die umjubelte Aufführung von Schostakowitschs frühem Opern-Wurf zu einem späten Höhepunkt in der laufenden Saison der Komischen Oper und zugleich zu einem hoffnungsreichen Einstand für den künftigen GMD Ainārs Rubiķis. 

Weitere Aufführungen sind am 24., 28. und 30. Juni, sowie am 6. und 14. Juli. 

Zur Webseite der Komischen Oper Berlin

Eine kleine Auswahl der Premierenkritiken:

„Barrie Koskys Sause geht weiter“, Clemens Haustein in der Berliner Zeitung

„Der richtige Riecher“, Peter P. Pachl, auf nmz-online

„Mannes Kraft“, Frederik Hanssen im Tagesspiegel   




Fokus Dmitri Schostakowitsch

„Das Publikum hat längst entschieden, Dmitrij Schostakowitsch (1906 – 1975) kommt an. Bei denen, die die Musikgeschichte schreiben und die darin involvierten Figuren nach ihrer Größe sortieren, hat es etwas länger gedauert, bis feststand, dass dieser Komponist eine Schlüsselfigur des 20. Jahrhunderts ist“, schreibt das SWR Symphonieorchester in seiner neuen Programmbroschüre für die Spielzeit 2018/19. Dass die Bedeutung des großen russischen Komponisten vielerorts eine Neubewertung erfährt, spiegelt sich auch in der Programmgestaltung des aus der Fusion der beiden Radiosymphonieorchester Freiburg/Baden-Baden und Stuttgart entstandenen neuen Klangkörpers wider, das das Werk Schostakowitschs in den Fokus stellt. So kommen in der neuen Saison u.a. die Sinfonien Nr. 11 (Dirigent: Eliahu Inbal), Nr. 10 (Michael Sanderling), Nr. 5 (Pablo Heras-Casado), Nr. 6 (Hartmut Haenchen), das Violinkonzert Nr. 1 (Christoph Eschenbach; Solist Sergey Khachatryan) und die Sinfonie Nr. 7 (Leningrader) zu Aufführung, hier steht der neuen Chefdirigenten des SWR Symphonieorchesters Teodor Currentzis am Pult. Der neue Stern am Dirigentenhimmel wird das Werk nicht nur in Mannheim, Stuttgart und Freiburg aufführen, sondern auch in der Hamburger Elbphilharmonie. Die Termine der Schostakowitsch-Konzerte finden Sie oben (zum Vergrößern bitte Bild anklicken), für den Download der Programmbroschüre klicken Sie hier:   



zu unserem News-Archiv  

2018   2017   2016   2015

 2010 - 2014



108493