Willkommen auf unserer Webseite!

Die Deutsche Schostakowitsch Gesellschaft beschäftigt sich mit der Pflege und Verbreitung des künstlerischen Werkes von Dmitri Schostakowitsch.

Hier finden Sie Informationen über den Komponisten und seine Musik, sowie über die Gesellschaft und ihre Aktivitäten, und Sie können auch Ihre Fragen stellen und Meinungen äußern. Bei uns finden Sie Musikspezialisten und viele Freunde, die die Zuneigung zu Schostakowitsch und seiner Musikwelt zusammengeführt hat. 

  • Wenn Sie auch Schostakowitsch und seine Musik lieben, werden Sie Mitglied! Wir freuen uns auf Sie! Sprechen Sie uns an: Info@Schostakowitsch.de


News 

Schostakowitsch und die polnische Moderne

Die 9. Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch vom 21. bis 24. Juni 2018 richten den Blick auf unser östliches Nachbarland: „Schostakowitsch und die polnische Moderne“ lautet das Motto des diesjährigen Festivals, das neben Schostakowitsch auch die Komponisten Witold Lutosławski, Krzysztof Penderecki und Krzysztof Meyer programmatisch in den Fokus stellt. In der Gohrischer Konzertscheune erklingen zentrale Kammermusik-, Chor- und Orchesterwerke aller vier Komponisten. Außerdem stehen drei Uraufführungen und drei Deutsche Erstaufführungen auf dem Programm.

Download Festivalbroschüre

Krzystof Meyer, der dem Festival seit Anbeginn eng verbunden ist, hat ein neues Streichquartett (Nr. 15) im Auftrag der Schostakowitsch Tage komponiert, das in einem Kammerabend vom Lutosławski Quartet uraufgeführt wird. Von Krzysztof Penderecki gelangt eine neue Fassung seiner „Ciaccona in memoriam Johannes Paul II.“ für Streichsextett zur Uraufführung. Beide Komponisten werden persönlich in Gohrisch erwartet und nehmen auch an einem Komponistengespräch teil.

Mit einem kurzen Impromptu für Viola und Klavier wird außerdem der jüngste Sensationsfund im Schaffen Schostakowitschs in Gohrisch erstmals öffentlich erklingen. Das zweiseitige Manuskript aus dem Jahr 1931 wurde erst vor wenigen Monaten in einem Moskauer Archiv entdeckt. „Für die Vermittlung durch die Internationale Schostakowitsch Gesellschaft in Paris sind wir außerordentlich dankbar“, freut sich Tobias Niederschlag, der Künstlerische Leiter der Schostakowitsch Tage. Als Interpreten konnten für die Uraufführung der Bratscher Nils Mönkemeyer und der Pianist Rostislav Krimer gewonnen werden.

Das Piano-Duo GrauSchumacher wird darüber hinaus drei Bearbeitungen von Schostakowitsch erstmals in Deutschland zu Gehör bringen: Schostakowitsch arrangierte die „Psalmensinfonie“ von Igor Strawinsky, das Scherzo aus der Symphonie Nr. 10 von Gustav Mahler und die dritte Symphonie von Arthur Honegger („Liturgique“) für Klavier zu vier Händen bzw. für zwei Klaviere, um die Werke in dieser Form seinen Moskauer Kompositionsstudenten nahezubringen.

Musik für zwei Klaviere steht auch auf dem Programm des Eröffnungskonzertes am 22. Juni, wenn Denis Matsuev – derzeit Capell-Virtuos der Sächsischen Staatskapelle Dresden – und der junge Alexander Malofeev Schostakowitschs Concertino op. 94 und Lutosławskis „Paganini Variations“ aufführen werden. Im letzten Teil dieses Konzertes wird Matsuev das stilistische Spektrum des Festivals erstmals durch Jazz-Improvisationen über Themen von Schostakowitsch weiten.

Mit einem Chorkonzert gibt das Vocalconsort Leipzig unter der Leitung von Franziska Kuba in Gohrisch seine Visitenkarte ab. Außerdem sind wieder zahlreiche Musiker der Sächsischen Staatskapelle Dresden in das Festivalprogramm eingebunden – das Orchester läutet das Festival erneut mit einem Sonderkonzert in der Semperoper ein (21. Juni) und gestaltet mit der neu gegründeten Initiative „kapelle21“ unter der Leitung von Petr Popelka auch das Abschlusskonzert in der Konzertscheune.

Weitere Informationen auch zum Vorverkauf finden Sie hier  


Fokus Dmitri Schostakowitsch

„Das Publikum hat längst entschieden, Dmitrij Schostakowitsch (1906 – 1975) kommt an. Bei denen, die die Musikgeschichte schreiben und die darin involvierten Figuren nach ihrer Größe sortieren, hat es etwas länger gedauert, bis feststand, dass dieser Komponist eine Schlüsselfigur des 20. Jahrhunderts ist“, schreibt das SWR Symphonieorchester in seiner neuen Programmbroschüre für die Spielzeit 2018/19. Dass die Bedeutung des großen russischen Komponisten vielerorts eine Neubewertung erfährt, spiegelt sich auch in der Programmgestaltung des aus der Fusion der beiden Radiosymphonieorchester Freiburg/Baden-Baden und Stuttgart entstandenen neuen Klangkörpers wider, das das Werk Schostakowitschs in den Fokus stellt. So kommen in der neuen Saison u.a. die Sinfonien Nr. 11 (Dirigent: Eliahu Inbal), Nr. 10 (Michael Sanderling), Nr. 5 (Pablo Heras-Casado), Nr. 6 (Hartmut Haenchen), das Violinkonzert Nr. 1 (Christoph Eschenbach; Solist Sergey Khachatryan) und die Sinfonie Nr. 7 (Leningrader) zu Aufführung, hier steht der neuen Chefdirigenten des SWR Symphonieorchesters Teodor Currentzis am Pult. Der neue Stern am Dirigentenhimmel wird das Werk nicht nur in Mannheim, Stuttgart und Freiburg aufführen, sondern auch in der Hamburger Elbphilharmonie. Die Termine der Schostakowitsch-Konzerte finden Sie unten (zum Vergrößern bitte Bild anklicken), für den Download der gesamten Programmbroschüre klicken Sie hier:   


Moskau, Tscherjomuschki im Revier

1958 versetzte Schostakowitsch alle mit einem neuen Werk in Erstaunen – er hatte eine Operette komponiert!, schreibt Krzysztof Meyer in seiner exemplarischen Schostakowitsch-Biographie. Am 24. Januar 1959 wurde die Operetten-Revue Moskau, Tscherjomuschki am Moskauer Operettentheater uraufgeführt und errang sogleich große Beliebtheit. Das abendfüllende Werk (Libretto von Wladimir Mass und Michail Tscherwinski) entstand während der kurzen „Tauwetterperiode“ unter Chruschtschow. Tscherjomuschki war eine damals neu entstandene Wohnungssiedlung im Südwesten von Moskau, eine Art Vorzeigeprojekt des modernen, sozialistischen Wohnungsbaus. Schostakowitsch nimmt in seiner überaus eingängigen und satirisch angehauchten Musik Propaganda, Baumängel, Funktionärsgehabe und Neid aufs Korn und spart nicht mit Seitenhieben auf die allgegenwärtige Korruption und Vetternwirtschaft. Das Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen, zeigt den schwungvollen Dreiakter in diesem Frühjahr in einer Inszenierung von Dominique Horwitz unter der musikalischen Leitung von Stefan Malzew und Bernhard Stengel. 

Premiere ist am 31. März 2018, weitere Aufführungstermine am 8., 13., 21., und 28. April, sowie am 11., 21. und 31. Mai 2018. Weitere Informationen und Karten:  

„Eine höllische Revue“. Zur Premierenkritik von Peter Jungblut auf BR-Klassik

 

Schostakowitsch-Sonderpreis verliehen

Bereits zum achten Mal hat die Schostakowitsch-Musikschule in Berlin-Lichtenberg ihren dem Namenspatron der Musikschule gewidmeten Musikwettbewerb veranstaltet. Insgesamt 55 Schülerinnen und Schüler stellten Ihr musikalisches Können den Fachjurys unter Beweis und wetteiferten um die begehrten ersten Plätze. Ziel des Wettbewerbes ist, die Schülerinnen und Schüler zu besonderen musikalischen Leistungen zu motivieren, sowie die Begegnung und den Austausch von musikbegeisterten Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, Pädagogen und Besuchern zu fördern.

Die jüngste Teilnehmerin: Camille Attinost (7)

In diesem Jahr wurde der Wettbewerb in den Kategorien Streichinstrumente, Akkordeon und Schlagzeug ausgetragen. Die Ergebnisbekanntgabe und Urkundenverleihung an alle Beteiligten erfolgte im feierlichen Rahmen des Preisträgerkonzertes am 14. März im Kulturhaus Karlshorst. Als Ehrengäste waren Katrin Framke, Bezirksstadträtin für Familie, Jugend, Gesundheit und Bürgerdienste und Prof. Dr. Ronald Freytag, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Schostakowitsch Gesellschaft e.V. geladen. Zehnmal konnte die Urkunde mit dem Prädikat „ausgezeichnet“ überreicht werden.

Für die beste Interpretation eines Werkes Dmitri Schostakowitschs wurden von der Deutschen Schostakowitsch Gesellschaft e.V. drei Sonderpreise ausgelobt und an diesem Abend durch Ronald Freytag den strahlenden Siegern übergeben. Die diesjährigen Preisträger sind: Amelie König (16), Violine, Silas Hinz (8), Violine und Elieser Kauschke (18), Akkordeon.  


Prof. Dr. Ronald Freytag, Vorstandsmitglied der Deutschen Schostakowitsch Gesellschaft mit den Schostakowitsch-Preisträgern Amelie König (16), Silas Hinz (8) und Elieser Kauschke (18), sowie dem Leiter der Musikschule Olaf Hengst (von links). Fotos: Hariette Scherat


zu unserem News-Archiv  

2018   2017   2016   2015

 2010 - 2014



105290

 

Termine 


21. bis 24. Juni 2018

IX. Internationale Schostakowitsch Tage Gohrisch  


22. September 2018

Mitgliederversammlung

HMKW, Acker Straße 76, Berlin 


Aufführungen von Werken Dmitri Schostakowitschs

Eine ausführliche und ständig aktualisierte Terminliste von Aufführungen der Werke Dmitri Schostakowitschs finden Sie beim Musikverlag Sikorski   




Bitte beachten Sie auch unsere Sponsoren