Deutsche Schostakowitsch Gesellschaft e.V.

Dmitri Schostakowitsch, 12. September 1906   9. August 1975


Willkommen auf unserer Webseite!

Die Deutsche Schostakowitsch Gesellschaft beschäftigt sich mit der Pflege und Verbreitung des künstlerischen Werkes von Dmitri Schostakowitsch.

Hier finden Sie Informationen über den Komponisten und seine Musik, sowie über die Gesellschaft und ihre Aktivitäten, und Sie können auch Ihre Fragen stellen und Meinungen äußern. Bei uns finden Sie Musikspezialisten und viele Freunde, die die Zuneigung zu Schostakowitsch und seiner Musikwelt zusammengeführt hat. 

  • Wenn Sie auch Schostakowitsch und seine Musik lieben, werden Sie Mitglied! Wir freuen uns auf Sie! Sprechen Sie uns an: Info@Schostakowitsch.de. Weitere Informationen zur Mitgliedschaft finden Sie hier


News 

Symposium 2019: „Die Schostakowitsch-Rezeption im 21. Jahrhundert“

Das Thema des 19. Musikwissenschaftlichen Symposiums der Deutschen Schostakowitsch Gesellschaft ist: "Die Schostakowitsch-Rezeption im 21. Jahrhundert". Es wird am 13. und 14. September 2019 in Berlin stattfinden. 

Dmitri Schostakowitsch Mitte der 1960-Jahre

Wir möchten damit zu einer überaus komplexen und spannenden Diskussion einladen:

 Was hat die Musik oder die Persönlichkeit Schostakowitschs (oder seiner Zeitgenossen) der heutigen Generation von Komponisten/innen noch zu sagen?

 Welche Rezeptionslinien der Musik des Komponisten oder der sowjetischen Avantgarde lassen sich in den letzten Jahrzehnten nachzeichnen?

 Gibt es Einflüsse der Musik Schostakowitschs auf die moderne Populärmusik?

 Wie wird die Musik des sowjetischen Künstlers, aber auch die politischen Tragödien seines Lebens, die komplexen und spannungsreichen Beziehungen zu anderen Komponisten/innen u.v.a. Themen in anderen Kunstformen (Literatur, Film, Theater…) widergespiegelt?

• Welche Einflüsse haben Digitalisierung, Internet oder neue soziale Medien (Youtube et al.) auf die Rezeption und das Bild von Schostakowitsch - insbesondere in der jüngsten Generation von Liebhabern/innen dieser Musik?

Lassen Sie uns gemeinsam im kommenden September über diese Themen nachdenken, diskutieren und gemeinsam zu neuen Erkenntnissen kommen!

Termin: 13. September 2019, 10 bis 18 Uhr und 14. September 2019, 10 bis 16 Uhr.

Tagungsort:  Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft, Ackerstraße 76, Berlin.

Tagungsgebühren: 30 Euro (Mitglieder) / 60 Euro (Nichtmitglieder). Schüler und Studenten zahlen jeweils die Hälfte. Darin enthalten ist der Eintritt zu einem Konzert mit dem bekannten Pianisten und Schostakowitsch-Interpreten Vladimir Stoupel am Freitagabend in der Mendelssohn-Remise (Jägerstraße 51, 10117 Berlin).

•  Weitere Informationen sowie das ausführliche Programm finden Sie hier 


Die 10. Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch sind eröffnet

Mit einem Sonderkonzert im Kulturpalast Dresden wurden am Mittwoch, 19. Juni, die 10. Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch eröffnet. Auf dem Programm standen zwei Hochkaräter der Publikumsgunst: Das Konzert für Klavier und Orchester d-Moll KV 466 von Wolfgang Amadeus Mozart und die Sinfonie Nr. 11 g-Moll op. 103 („Das Jahr 1905“) von Dmitri Schostakowitsch. Der Sächsischen Staatskapelle Dresden unter Sakari Oramo gelangen mustergültige Aufführungen der beiden so ungleichen Werke. In Mozarts populären Klavierkonzert wusste der russische Pianist Kirill Gerstein zu brillieren, der sich beim Publikum mit einer souverän vorgetragenen Chopin-Zugabe für den überaus lebhaften Applaus bedankte. Wahre Begeisterungsstürme löste hernach die mitreißende Wiedergabe von Schostakowitschs Elter aus, einem durchaus nicht unproblematischen Werk, das zwischen sozialistisch-realistischer Pflichterfüllung und tiefer Empathie für die Opfer autokratischer Gewaltherrschaft zu vermitteln sucht.

Über die 10. Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch, die am 20. Juni mit einem Kammerabend in der Konzertscheune in Gohrisch eröffnet werden und die im Jubiläumsjahr die bedeutendsten russischen Komponisten des 20. Jahrhunderts – Schostakowitsch, Prokofjew und Strawinsky – in den Fokus rücken, werden wir noch ausführlich berichten.

Die großen Drei: Igor Strawinsky, Sergej Prokofjew und Dmitri Schostakowitsch Fotos: wikipedia.org


Deutsche Schostakowitsch Gesellschaft intensiviert Mitgliederwerbung

Im neuen Design präsentiert sich jetzt auch der Flyer der Deutschen Schostakowitsch Gesellschaft. Nach der Umgestaltung unserer Webseite, unseres Facebook-Auftritts sowie unseres Vereinssignets, wurden nun auch unsere Werbe- und Informationsmaterialien optisch aufgefrischt und inhaltlich überarbeitet. Mit Hilfe des neuen Flyers wollen wir verstärkt auf die Arbeit unserer Gesellschaft aufmerksam machen und unsere Bemühungen, neue Mitglieder und Sponsoren zu gewinnen, intensivieren.

Der Flyer enthält Informationen über Ziele und Geschichte unserer Gesellschaft, über den Vorstand und die Mitgliedschaft, über Leben und Werk von Dmitri Schostakowitsch, sowie eine Postkarte, mit der Sie die Aufnahme in unsere Gesellschaft beantragen können.

Unseren Flyer im pdf-Format zum Ausdrucken finden Sie hier  


Einführungsvorträge zur Leningrader Sinfonie

Bernd Feuchtner wurde vom Gürzenich-Orchester eingeladen, die Einführungsvorträge zu den drei Konzerten zu halten, die das Orchester im April 2019 mit seinem früheren Chefdirigenten James Conlon mit Schostakowitschs Siebter Sinfonie gab. Conlon trat sein Kölner Amt vor dreißig Jahren an, war aber nach dem Ende seiner Zeit als Kölner GMD nicht mehr mit dem Gürzenich-Orchester aufgetreten. Die Aufführungen der Sinfonie erinnern auch an das Ende der Blockade von Leningrad vor 75 Jahren.

Das Programmheft mit einer Einführung von Bernd Feuchtner finden Sie hier  


Schostakowitsch-Musikpreise 2019 vergeben

Bernd Feuchtner verabschiedet sich nach dem Konzert von Preisträger Julius Tangerding. Foto: Eric Aerts

Bei einem Konzert im Theater an der Parkaue hat die Schostakowitsch-Musikschule Berlin-Lichtenberg ihre jährlichen Musikpreise vergeben – bereits zum 9. Mal fand damit der Schostakowitsch-Wettbewerb statt. Ziel dieses Wettbewerbes ist, die Schülerinnen und Schüler zu besonderen musikalischen Leistungen zu motivieren, sowie die Begegnung und den Austausch von musikbegeisterten Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, Pädagogen und Besuchern zu fördern.

In diesem Jahr wurde der Wettbewerb in den Kategorien Klavier, Gitarre, Gesang – Rock, Pop, Jazz und Blasinstrumente ausgetragen.106 der rund 2300 regulären Schüler im Einzelunterricht hatten sich beim Vorspielen vor den Fachjurys die Noten Gut, Sehr gut und Ausgezeichnet erspielt und wurden mit Urkunden ausgezeichnet.

Fünf Musikschüler nutzten die Chance, sich durch die Aufführung eines Werks von Dimitri Schostakowitsch einen Sonderpreis der Deutschen Schostakowitsch Gesellschaft zu erspielen: das Bläserensemble von Lisanne und Kaja Armbruster, Malte Kuxenko und Cordula Fischer, sowie der Pianist Julius Tangerding. Sie wurden von Bernd Feuchtner mit einer Urkunde und einem Gutschein ausgezeichnet. Julius Tangerding spielte im Konzert ein Präludium von Schostakowitsch – eine reife und einfühlsame, dabei technisch einwandfreie Darstellung, die viel Beifall fand. In einer kleinen Ansprache erinnerte Bernd Feuchtner die jungen Musiker daran, immer stolz zu sein auf die unbeugsame Haltung des Namenspatrons ihrer Schule, der selbst nie Demokratie erlebte, aber in seiner Musik und seinen Taten immer gegen Unterdrückung, Antisemitismus und Nationalismus gekämpft hat. 


Alle Preisträger am Schluss des Konzerts im Theater an der Parkaue. Foto: Bernd Feuchtner



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