Willkommen auf unserer Webseite!

Die Deutsche Schostakowitsch Gesellschaft beschäftigt sich mit der Pflege und Verbreitung des künstlerischen Werkes von Dmitri Schostakowitsch.

Hier finden Sie Informationen über den Komponisten und seine Musik, sowie über die Gesellschaft und ihre Aktivitäten, und Sie können auch Ihre Fragen stellen und Meinungen äußern. Bei uns finden Sie Musikspezialisten und viele Freunde, die die Zuneigung zu Schostakowitsch und seiner Musikwelt zusammengeführt hat. 

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News 


Wie Kultur über Barbarei triumphiert

August 1942: Inmitten des unfassbaren Leids der Blockade von Leningrad durch die deutsche Wehrmacht soll der Dirigent des Radio-Symphonieorchesters Karl Eliasberg einen nahezu unmöglichen Auftrag erfüllen: die Aufführung von Dmitri Schostakowitschs 7. Symphonie. Die Aufführung wird zum Symbol eines kurzen Triumphs der Kultur über die Barbarei des Krieges. Das Dokudrama «Leningrad Symphonie - Eine Stadt kämpft um ihr Leben» auf Arte erzählt davon. Der deutsch-französische Kultursender zeigt die aufwändige Produktion am Dienstag, 27. Februar um 21.45 Uhr. Interviews mit Zeitzeugen, darunter auch mit Schostakowitschs Sohn Maxim, seltene Archivaufnahmen aus dem besetzten Leningrad und eigens produzierte Spielszenen schildern die dramatischen Geschehnisse. Im Zentrum des Films steht Eliasberg. Während Schostakowitsch mit seiner Familie knapp zwei Monate nach Beginn der Einkesselung ausgeflogen wird, damit er die Komposition der Leningrader Symphonie in Sicherheit beenden kann, harrt der Dirigent in der eingeschlossenen Großstadt aus. 

Weitere Informationen auf der Webseite der Neuen Musikzeitung



Schostakowitsch und die polnische Moderne

Die Vorbereitungen für die IX. Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch, die vom 22. bis 24. Juni 2018 im Kurort Gohrisch stattfinden werden, sind in vollem Gange. Das Programm des Festivals wird diesmal unter dem Motto „Schostakowitsch und die polnische Moderne“ stehen. Namhafte polnische Komponisten wie Krzysztof Penderecki und Krzysztof Meyer haben ihr Kommen angekündigt. Das Programm hält mehrere Erst- und Uraufführungen bereit, darunter auch wieder neu entdecktes von Dmitri Schostakowitsch. Am Vorabend des Festivals (am 21. Juni 2018) findet in der Dresdner Semperoper erneut ein Schostakowitsch-Sonderkonzert der Staatskapelle Dresden statt, diesmal unter der Leitung von Yuri Temirkanov. Auf dem Programm stehen die Festliche Ouvertüre op. 96, das Konzert für Klavier, Trompete und Streichorchester op. 35 (Solisten: Denis Matsuev und Helmut Fuchs), sowie die Symphonie Nr. 5 in d-Moll, op 47. Der Vorverkauf hat begonnen. Sobald das genaue Programm bekanntgegeben wird (vorraussichtlich im März), werden wir ausführlich darüber berichten.


Happy Birthday, Oktoberrevolution

Schostakowitsch um 1949

Konnte ein sowjetischer Komponist das Jubiläum der glorreichen sowjetischen Oktoberrevolution ausgerechnet mit dem läppischen Allerweltsliedchen des kapitalistischen Klassenfeindes feiern? Na klar – zumindest, wenn er das musikalische Format, die satirische Spottlust und den persönlichen Mut eines Dmitri Schostakowitsch hatte. Der Schweizer Musikwissenschaftler Jakob Knaus hat sich auf die Suche nach dem Subtext in der Musik des großen Russen gemacht und dabei – auch für Schostakowitsch-Kenner – so manche Überraschung ans Licht gefördert. Das sorgsam in den avantgardistischen Klangteppich seiner zweiten Symphonie („An den Oktober“) eingewobene „Happy Birthday“-Zitat ist nur ein Beispiel von vielen dafür, wie es Schostakowitsch im Bemühen, seine persönliche Integrität und Selbstachtung zu wahren, immer wieder gelang, der kulturbolschewistischen Repression eine Nase zu drehen. 

Lesen Sie den Bericht von Jakob Knaus in der Neuen Zürcher Zeitung


„Schostakowitsch und die Zweite Avantgarde“

„Schostakowitsch und die Zweite Avantgarde“ war das Thema des 18. Musikwissenschaftlichen Symposiums der Deutschen Schostakowitsch Gesellschaft, das am 15. und 16. September 2017 in den Räumen der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft in Berlin stattfand. Die zahlreich erschienenen Gäste erlebten erneut zwei intensive Tagungstage, vollgespickt mit hochinteressanten Referaten zahlreicher Musikwissenschaftler und Schostakowitsch-Experten aus dem In- und Ausland. Zu der überaus angenehmen Atmosphäre, die von vielen Symposiumsteilnehmern hervorgehoben wurde, trug sicherlich auch das renommierte Lutosławski Quartett mit seinem Kammerkonzert am Freitagabend bei. Dabei gelangten das Streichquartett Nr. 10 von Schostakowitsch, das Streichquartett von Lutosławski und das Streichquartett „Au dejà d'une absence“ von Krzysztof Meyer zur Aufführung.

Lesen Sie den Symposiumsbericht von Jakob Knaus 


Das Lutosławski Quartett und Krzysztof Meyer. Foto: Egbert Baars

 

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Termine 


21. bis 24. Juni 2018

IX. Internationale Schostakowitsch Tage Gohrisch


22. September 2018

Mitgliederversammlung

HMKW, Acker Straße 76, Berlin 


Aufführungen von Werken Dmitri Schostakowitschs

Eine ausführliche und ständig aktualisierte Terminliste von Aufführungen der Werke Dmitri Schostakowitschs finden Sie beim Musikverlag Sikorski   




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