Deutsche Schostakowitsch Gesellschaft e.V.

Dmitri Schostakowitsch, 12. September 1906   9. August 1975

Musikwissenschaftliches Symposium


Die Deutsche Schostakowitsch Gesellschaft veranstaltet alle zwei Jahren ein musikwissenschaftliches Symposium. Unser 20. Musikwissenschaftliches Symposium beschäftigt sich mit dem Thema: 

 „Schostakowitschs Musiksprache - Kompositionstechniken und Narrative"

Die Veranstaltung findet statt am 24. und 25. September 2021, jeweils von 10 bis 18 Uhr am Freitag im Konzertsaal der Universität der Künste, Hardenbergstraße 33, 10623 Berlin und am Samstag in der Aula des Goethe-Gymnasiums, Gasteiner Straße 23, 10717 Berlin (Änderungen vorbehalten). Insgesamt 22 renommierte Musikwissenschaftler, Musikwissenschaftlerinnen und Schostakowitsch-Expert*innen haben sich angekündigt und widmen sich in ihren Vorträgen der unverwechselbaren Musiksprache des großen russischen Komponisten:

Bernd Feuchtner: Metamusik. Schostakowitschs Neunte
Alexander Gurdon: Textarbeit & Kommentar – instrumentale & narrative Strukturen in den Sinfonien 11 und 13
Inna Klause: Schostakowitschs Zwölfte als Musikwerk
Boris Belge: Den Spätstalinismus erzählen. Politik in DSCHs Schaffen 1940 1953
Wendelin Bitzan: Ostinato und historisches Modell. Passacaglia-Sätze der 1940er Jahre
Boris Yoffe: Fremde Stimmen - eigene Sprache. Schostakowitschs Paradoxie. Popow, Lokschin und Ustwolskaja
Hans-Joachim Hinrichsen: Narration – Konstruktion – Introversion. Was „erzählt“ Schostakowitschs Klavierzyklus Opus 87 über seine Beziehung zu Bach?
Jürgen Stolzenberg: Zwischen Bach und Offenbach. Zum narrativem Gehalt der Flötenarabeske im ersten Satz von Schostakowitschs 6. Sinfonie op. 54
Tobias Schick: Harmonik und Narration in Schostakowitschs 9. Sinfonie
Krzysztof Meyer: Die Bratschensonate – ein Schwanengesang?
Adelina Yefimenko: „Spiel mir das Lied vom Tod“: Aneignung von Fremdtexten in Schostakowitschs und Sahorzews Viola-Sonaten
Albrecht Riethmüller: Narration bei Schostakowitsch. Orchestermusik zwischen Assoziation und Programmatik
Henny van der Groep: From „Affect“ to „Effect“? The organ in Shostakovich‘s work
Uta Swora: Zwischen kompositorischer Handschrift und musikalischer Ironie. Zur Sprache der 4. Sinfonie
Jakob Knaus: Visualisierung von musikalischen Botschaften anhand der 4. Sinfonie
Stefan Weiss: Narrative Schlüssigkeit in Schostakowitschs 15. Sinfonie
Gottfried Eberle: Jugend im Angesicht des Todes: Beziehungen zwischen Früh- und Spätwerk
Gerhard Müller: Der schwarze Mönch oder: Das doppelte Narrativ des Dmitri Schostakowitsch
Arne Stollberg: Wer lacht schon zu Musik von Schostakowitsch? Über die Schwierigkeiten, musikalische Komik zu beschreiben
Robert Rabenalt: Das neue Medium. Zum Einfluss der filmmusikalischen Arbeiten auf die kompositorische Identität Schostakowitschs
Amrei Flechsig: Narrative Strukturen in den Cellokonzerten Schostakowitschs
Dorothea Redepenning: Schostakowitschs Kompositionen auf Texte von Dolmatowski

Am zweiten Symposiumsabend (Samstag, 25. September 2021) findet zudem ein Konzert mit dem bekannten Duo Judith Ingolfsson (Geige und Bratsche) und Vladimir Stoupel (Klavier) statt, bei dem unter anderem die Bratschensonate von Dmitri Schostakowitsch erklingen wird. Das Konzert findet um 20 Uhr in der Mendelssohn-Remise in der Jägerstraße 51, Berlin statt. Karten sind im Vorverkauf über Eventbrite erhältlich:   

Wir freuen uns auf spannende Vorträge, lebhafte Diskussionen und viele interessante Begegnungen. Bitte beachten Sie, dass die Planungen unter dem Vorbehalt einer eventuell geänderten Pandemielage stehen. Über mögliche Änderungen werden wir Sie umgehend auf unserer Webseite informieren.

Das genaue Programm und weitere Informationen zum Ablauf des Symposiums, sowie zur Anmeldung entnehmen Sie bitte unserem überarbeiteten Programm-Flyer (zum Download bitte das nebenstehende Vorschaubild anklicken).

Unser 20. Musikwissenschaftliches Symposium steht unter der Schirmherrschaft von Frau Heike Schmitt-Schmelz, Bezirksstadträtin von Charlottenburg-Wilmersdorf

 

Überblick der bisherigen Symposien

Rückblick auf das XVII. Symposium (2015) 

Rückblick auf das XVIII. Symposium (2017)

Rückblick auf das XIX. Symposium (2019) 

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