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Die Deutsche Schostakowitsch Gesellschaft beschäftigt sich mit der Pflege und Verbreitung des künstlerischen Werkes von Dmitri Schostakowitsch.

Hier finden Sie Informationen über den Komponisten und seine Musik, sowie über die Gesellschaft und ihre Aktivitäten, und Sie können auch Ihre Fragen stellen und Meinungen äußern. Bei uns finden Sie Musikspezialisten und viele Freunde, die die Zuneigung zu Schostakowitsch und seiner Musikwelt zusammengeführt hat. 

  • Wenn Sie auch Schostakowitsch und seine Musik lieben, werden Sie Mitglied! Wir freuen uns auf Sie! Sprechen Sie uns an: Info@Schostakowitsch.de


News 

Bei den 9. Schostakowitsch Tagen Gohrisch brillierten Tibor Gyenge, Denis Matsuev und Norbert Anger (von links) mit Schostakowitschs Klaviertrio Nr. 2 e-Moll op. 67. Foto ©: Matthias Creutziger


Anspruchsvoll und auf höchsten musikalischen Niveau

Mit einem bewegenden Konzert des neugeründeten Ensembles „kapelle 21“ aus jungen Musikerinnen und Musikern der Sächsischen Staatskapelle Dresden sind die 9. Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch zu Ende gegangen. Unter dem Motto „Schostakowitsch und die polnische Moderne“ erlebten die zahlreichen Besucher aus Nah und Fern ein ebenso interessantes wie anspruchsvolles Programm auf allerhöchsten musikalischen Niveau, dessen Höhepunkte die Uraufführungen eines wiederentdeckten Werkes Dmitri Schostakowitschs, sowie des 15. Streichquartettes des polnischen Komponisten, Schostakowitsch-Experten und Präsidenten der Deutschen Schostakowitsch Gesellschaft Krzysztof Meyer waren. Lesen Sie hier unseren ausführlichen Festivalbericht:    



Trauer um Gennadi Roschdestwenski

Die Deutsche Schostakowitsch Gesellschaft trauert um ihr Ehrenmitglied Gennadi Roschdestwenski. Der große russische Dirigent ist am 16. Juli 2018 im Alter von 87 Jahren in seiner Heimatstadt Moskau gestorben. 

Gennadi Roschdestwenski. Foto: © Matthias CreutzigerGennadi Roschdestwenski Foto: © Matthias Creutziger

Roschdestwenski , Sohn des Dirigenten Nikolai Anossow und der Sängerin Natalja Roschdestwenskaja, genoss eine klassische Musikausbildung am Moskauer Konservatorium. Zu seinen Lehrern gehörte der bedeutende Pianist Lew Oborin. Seine Dirigentenlaufbahn begann er am Moskauer Bolschoi-Theater, von 1960 bis 1974 leitete er das Rundfunk-Sinfonieorchester der UdSSR und avancierte rasch zu einem der bedeutendsten Interpreten russischer und zeitgenössischer Musik. Dem Werk Dmitri Schostakowitschs war er dabei in besonderem Maße verbunden. Seine Gesamteinspielung der Sinfonien Schostakowitschs hat ebenso Referenzcharakter, wie seine Aufnahmen der Schostakowitsch-Ballette. Im Jahr 1974 studierte er Schostakowitschs erste Oper „Die Nase“ ein, die seit 1930 in der Sowjetunion nicht mehr gespielt werden durfte. Ab 1975 leitete  Roschdestwenski Orchester in Stockholm, London und Wien. Er war mit der Pianistin Wiktoria Postnikowa verheiratet.

Roschdestwenski erhielt für sein künstlerisches Wirken zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen. Noch vor einem Jahr dirigierte er in der Semperoper die Sächsische Staatskapelle Dresden bei einem Sonderkonzert zum Vorabend der Schostakowitsch-Tage Gohrisch. Auf dem Programm standen die erste und 15. Sinfonie Dmitri Schostakowitschs. 

Einen sehr persönlichen Nachruf von Michael Ernst finden Sie auf nmz-online



Fokus Dmitri Schostakowitsch

„Das Publikum hat längst entschieden, Dmitrij Schostakowitsch (1906 – 1975) kommt an. Bei denen, die die Musikgeschichte schreiben und die darin involvierten Figuren nach ihrer Größe sortieren, hat es etwas länger gedauert, bis feststand, dass dieser Komponist eine Schlüsselfigur des 20. Jahrhunderts ist“, schreibt das SWR Symphonieorchester in seiner neuen Programmbroschüre für die Spielzeit 2018/19. Dass die Bedeutung des großen russischen Komponisten vielerorts eine Neubewertung erfährt, spiegelt sich auch in der Programmgestaltung des aus der Fusion der beiden Radiosymphonieorchester Freiburg/Baden-Baden und Stuttgart entstandenen neuen Klangkörpers wider, das das Werk Schostakowitschs in den Fokus stellt. So kommen in der neuen Saison u.a. die Sinfonien Nr. 11 (Dirigent: Eliahu Inbal), Nr. 10 (Michael Sanderling), Nr. 5 (Pablo Heras-Casado), Nr. 6 (Hartmut Haenchen), das Violinkonzert Nr. 1 (Christoph Eschenbach; Solist Sergey Khachatryan) und die Sinfonie Nr. 7 (Leningrader) zu Aufführung, hier steht der neuen Chefdirigenten des SWR Symphonieorchesters Teodor Currentzis am Pult. Der neue Stern am Dirigentenhimmel wird das Werk nicht nur in Mannheim, Stuttgart und Freiburg aufführen, sondern auch in der Hamburger Elbphilharmonie. Die Termine der Schostakowitsch-Konzerte finden Sie oben (zum Vergrößern bitte Bild anklicken), für den Download der Programmbroschüre klicken Sie hier:   




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