Deutsche Schostakowitsch Gesellschaft e.V.

Dimitri Schostakowitsch, 12. September 1906   9. August 1975


Willkommen auf unserer Webseite!

Die Deutsche Schostakowitsch Gesellschaft beschäftigt sich mit der Pflege und Verbreitung des künstlerischen Werkes von Dmitri Schostakowitsch.

Hier finden Sie Informationen über den Komponisten und seine Musik, sowie über die Gesellschaft und ihre Aktivitäten, und Sie können auch Ihre Fragen stellen und Meinungen äußern. Bei uns finden Sie Musikspezialisten und viele Freunde, die die Zuneigung zu Schostakowitsch und seiner Musikwelt zusammengeführt hat. 

  • Wenn Sie auch Schostakowitsch und seine Musik lieben, werden Sie Mitglied! Wir freuen uns auf Sie! Sprechen Sie uns an: Info@Schostakowitsch.de. Weitere Informationen zur Mitgliedschaft finden Sie hier


News 

Neuer Präsident: Bernd Feuchtner folgt auf Krzysztof Meyer

Zum neuen Präsidenten der Deutschen Schostakowitsch-Gesellschaft e.V. wurde in Berlin der Publizist Bernd Feuchtner gewählt. Er löst den Komponisten Krzysztof Meyer ab, der die Gesellschaft seit 2009 leitete und nicht mehr kandidierte. Dem neuen Vorstand gehören außerdem an Elisabeth von Leliwa (Vizepräsidentin, Finanzen), Ronald Freytag (Vizepräsident, Symposien), Reimar Westendorf (Schriftführer) und Karlheinz Schiedel (Beisitzer). Feuchtner dankte den ausscheidenden Vorstandmitgliedern - Krzysztof Meyer, Annette Salmon, Gottfried Eberle und Gisela Hackstein – für ihre langjährige, überaus engagierte Arbeit. Ronald Freytag schloss sich ihm an und überreichte als kleine Aufmerksamkeit Rotwein und ein Buchpräsent. In einer kurzen Antrittsrede bekundete Bernd Feuchtner, dass er sich auf seine neue Aufgabe sehr freue. Längst habe sich Schostakowitsch im Konzertleben einen festen Platz erobert. Anders sehe es aber beispielsweise in der musikwissenschaftlichen Forschung aus. Hier gebe es durchaus noch einiges zu tun. Er könnte sich vorstellen, die alle zwei Jahre stattfindenden musikwissenschaftlichen Symposien im Zusammenspiel mit Konzertreihen (z.B. mit den noch viel zu wenig beachteten Liederzyklen Schostakowitschs) zu konzipieren.

Der scheidende Präsident Krzysztof Meyer bedankte sich bei seinen Vorstandskollegen für die hervorragende und stets vertrauensvolle Zusammenarbeit und hob dabei insbesondere die Leistungen der langjährigen Geschäftsführerin Annette Salmon hervor, die ihm in allem eine unersetzliche Hilfe gewesen sein.  

Eine Übersicht des neuen Vorstands der Deutschen Schostakowitsch Gesellschaft e.V.  mit Kurzportraits seiner Mitglieder finden Sie hier:  


ausscheidende VorstandsmitgliederHaben sich um Schostakowitsch verdient gemacht: Krzysztof Meyer, Annette Salmon, Gisela Hackstein und Gottfried Eberle (von links). Foto: Schiedel


Anspruchsvoll und auf höchsten musikalischen Niveau

Mit einem bewegenden Konzert des neugeründeten Ensembles „kapelle 21“ aus jungen Musikerinnen und Musikern der Sächsischen Staatskapelle Dresden sind die 9. Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch zu Ende gegangen. Unter dem Motto „Schostakowitsch und die polnische Moderne“ erlebten die zahlreichen Besucher aus Nah und Fern ein ebenso interessantes wie anspruchsvolles Programm auf allerhöchsten musikalischen Niveau, dessen Höhepunkte die Uraufführungen eines wiederentdeckten Werkes Dmitri Schostakowitschs, sowie des 15. Streichquartettes des polnischen Komponisten, Schostakowitsch-Experten und Präsidenten der Deutschen Schostakowitsch Gesellschaft Krzysztof Meyer waren. Lesen Sie hier unseren ausführlichen Festivalbericht:    


Bei den 9. Schostakowitsch Tagen Gohrisch brillierten Tibor Gyenge, Denis Matsuev und Norbert Anger (von links) mit Schostakowitschs Klaviertrio Nr. 2 e-Moll op. 67. Foto ©: Matthias Creutziger


Trauer um Gennadi Roschdestwenski

Gennadi Roschdestwenski. Foto: © Matthias CreutzigerGennadi Roschdestwenski. Foto: © Matthias Creutziger

Die Deutsche Schostakowitsch Gesellschaft trauert um ihr Ehrenmitglied Gennadi Roschdestwenski. Der große russische Dirigent ist am 16. Juli 2018 im Alter von 87 Jahren in seiner Heimatstadt Moskau gestorben. Roschdestwenski , Sohn des Dirigenten Nikolai Anossow und der Sängerin Natalja Roschdestwenskaja, genoss eine klassische Musikausbildung am Moskauer Konservatorium. Zu seinen Lehrern gehörte der bedeutende Pianist Lew Oborin. Seine Dirigentenlaufbahn begann er am Moskauer Bolschoi-Theater, von 1960 bis 1974 leitete er das Rundfunk-Sinfonieorchester der UdSSR und avancierte rasch zu einem der bedeutendsten Interpreten russischer und zeitgenössischer Musik. Dem Werk Dmitri Schostakowitschs war er dabei in besonderem Maße verbunden. Seine Gesamteinspielung der Sinfonien Schostakowitschs hat ebenso Referenzcharakter, wie seine Aufnahmen der Schostakowitsch-Ballette. Im Jahr 1974 studierte er Schostakowitschs erste Oper „Die Nase“ ein, die seit 1930 in der Sowjetunion nicht mehr gespielt werden durfte. Ab 1975 leitete  Roschdestwenski Orchester in Stockholm, London und Wien. Er war mit der Pianistin Wiktoria Postnikowa verheiratet.

Roschdestwenski erhielt für sein künstlerisches Wirken zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen. Noch vor einem Jahr dirigierte er in der Semperoper die Sächsische Staatskapelle Dresden bei einem Sonderkonzert zum Vorabend der Schostakowitsch-Tage Gohrisch. Auf dem Programm standen die erste und 15. Sinfonie Dmitri Schostakowitschs. 

Einen sehr persönlichen Nachruf von Michael Ernst finden Sie auf nmz-online

 

zu unserem News-Archiv:  2018  2017  2016  2015  2010 bis 2014